Krankheiten an Zimmerpflanzen – wenn´s der Pflanze schlecht geht

Krankheiten an Zimmerpflanzen – schwierige Sache! Wenn wir Menschen Husten, Schnupfen oder Fieber haben, gehen wir zum Doktor oder in die Apotheke, holen uns Medikamente und legen uns ins Bett. Dazu ein Kamillentee und alles ist fast schon wieder gut. Unsere Zimmerpflanzen können nicht einfach so zum Doc, sie können sich auch nicht verständlich machen und ob sie krank sind oder nicht, erkennt der Pflanzenfreund oft erst sehr spät. Wenn Krankheiten an Zimmerpflanzen auftreten, dann sollte man schnell reagieren. Vorher sollte man natürlich wissen, um welche Krankheit es sich handelt.

Krankheiten an Zimmerpflanzen

© logvinyk – Fotolia.com (#59531605) Damit ein möglicher Befall rechtzeitig entdeckt wird, am besten regelmäßig nach Krankheiten an Zimmerpflanzen schauen.

Krankheiten an Zimmerpflanzen: Was hat sie denn nun?

Wäre schon gut, wenn sich Pflanzen auch verständlich machen könnten. „Du, mir geht´s heute nicht so gut, ich glaub, ich hab ne Korkwucherung.“ Da Pflanzen aber nun mal nichts sagen können, ist es an uns, diese regelmäßig auf Pflanzenkrankheiten zu überprüfen. Nächstes Problem: Worauf sollte man achten? Sagen wir es mal ganz pauschal: Wenn was nicht in Ordnung ist, sehen Sie das schon. Aber natürlich lassen sich auch Krankheiten an Zimmerpflanzen bestimmen. Wenn Sie das nicht den Fachmann überlassen wollen, was oft recht unpraktisch ist, weil man diesem die Pflanzen ja erst mal zeigen muss, dann können Sie dies auch selbst mit Hilfe des Internets tun.

In vielen Fällen sind Krankheiten an Zimmerpflanzen auf Mangelerscheinungen, falsche Standorte, zu viel oder zu wenig Wasser oder auf Schädlinge zurückzuführen. Werden die Blätter gelb oder braun, dann kann das ein Zeichen für zu trockene Luft, zu wenig Wasser oder zu viel Dünger sein. Werden die Blätter dagegen gelbgrün, dann ist meist zu viel Kalk schuld. Bei dunkelgrünen Blättern, die ins Braun-violette gehen können, ist meist ein Phosphormangel die Ursache. Eine Verfärbung der Blätter ist mitunter das erste Krankheitsanzeichen, so kann auch ein Mangel an Magnesium, an Stickstoff oder an Mangan für Blattverfärbungen verantwortlich sein. Wenn Blätter abfallen ist meist zu wenig Licht, zu viel Wasser oder eine zu geringe Temperatur schuld. Da sich Pflanzenkrankheiten auf die unterschiedlichsten Arten zeigen, kann eine pauschale Behandlungsmethode natürlich nicht erfolgen.

Krankheiten an Zimmerpflanzen – Was ist zu tun?

Krankheiten an Zimmerpflanzen behandeln muss also je nach den Symptomen erfolgen. Machen Sie sich schlau, welche Gründe es für die Krankheit geben könnte und grenzen Sie die Ursache ein. Wenn Sie beispielsweise nur mäßig gießen und die Pflanze sehr hell steht, dann könnte ein Blattverlust an einer zu niedrigen Temperatur liegen. Im Zweifel können Sie natürlich auch direkt einen Fachmann fragen, den Sie in jeder Gärtnerei finden.

Um Krankheiten an Zimmerpflanzen vorzubeugen, setzen viele auch immer wieder Hausmittel ein. Das ist nicht verkehrt, bringt aber natürlich nur dann was, wenn auch die Krankheit bestimmt werden konnte. Gegen Mangelerscheinungen helfen keine Hausmittel, dann muss die Zimmerpflanze das Mineral erhalten, das ihr fehlt. Wird sie falsch „gehalten“, ist dies ebenfalls zu ändern. Hausmittel werden in der Regel bei Schädlingsbefall eingesetzt, die der Pflanze zusetzen und sie krank machen. Blattläuse lassen sich zum Beispiel mit schwarzem Tee oder Kaffee bekämpfen, Milch hilft bei Mehltaubefall und Tabak soll bei Pilzkrankheiten gute Dienste tun.

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