Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen: Machen Sie was aus Ihrer Wohnung!

Ob man nun in einem Zimmer haust oder eine Villa hat – Zimmerpflanzen kommen überall gut an. Sie machen mehr aus den eigenen vier Wänden, sie holen ein Stück Natur nach drinnen. Ein kleiner Kaktus, der mit herrlichen Blüten aufwartet, ebenso, wie der allseits beliebte Ficus, der die kahle Ecke im Wohnzimmer ziert, die Amaryllis, deren fantastische Blüten wohl jeden in ihren Bann zieht oder die Yucca-Palme, die – je nach Größe – sowohl auf dem Tisch Platz findet, als auch bis an die Zimmerdecke reichen kann. Topfpflanzen haben Zimmerpflanzenüberall ihre Berechtigung. Sie bringen herrliche Blütenpracht aufs Fensterbrett, sie bringen Grün ins Zimmer und lassen so manche Ecke lebendig wirken. Langweilig war gestern – heute sind Zimmerpflanzen der Hit in jeder Wohnung.

Der Wunsch nach Zimmerpflanzen ist also da, stellt sich nur die Frage, welche Pflanzen sollte man sich holen. Nun, dies kommt auf mehrere Punkte an. So zum Beispiel entschieden darauf, ob man den Topfpflanzen einen geeigneten Standort bieten kann. Mögen es die Pflanzen sonnig, dann ist eine Wohnung, die nach Norden ausgerichtet ist oder sich im Souterrain befindet, nicht ideal. Statt die Wohnung zu wechseln genügt es aber schon, sich für andere Zimmerpflanzen zu entscheiden. Auch die Frage, ob die Pflanzen regelmäßige Pflege brauchen, ist wichtig. Wer die ganze Woche über nicht zu Hause ist, der wird seine Pflanzen, die täglich gegossen werden müssen, schnell als Trockengesteck wiederfinden.

Diese Aspekte sollten bei der Wahl der passenden Zimmerpflanze also berücksichtigt werden. Auch wichtig: Sind Tiere im Haushalt? Vor allem Katzen lieben Pflanzen und vor allem das, was sie damit machen können. Sei es, dass sie sie gerne als Katzentoilette nutzen, ist auf jeden Fall die Erde ein schönes Spielzeug. Und nicht selten werden die Pflanzen auch mal angeknabbert. Hier ist vor allem darauf zu achten, dass die Blumen für Tiere nicht giftig sind. Ansonsten können Sie – wenn Sie auf diese Punkte achten – wenig falsch machen und sich täglich an Ihren Topfpflanzen erfreuen.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen: Grüner Daumen nicht notwendig

Pflanzen in der Wohnung ja, aber bitte pflegeleicht. Nicht jeder hat Zeit und auch Lust, sich täglich intensiv um das Grünzeug zu kümmern, möchte aber dennoch nicht darauf verzichten. Für diejenigen sind pflegeleichte Zimmerpflanzen die wohl beste Wahl. Doch woran erkennt man solche genügsame Pflanzen?

Schon mal vorweg: pflegeleichte Zimmerpflanzen sind meist grüne Pflanzen, sogenannte Blattschmuckpflanzen, mit wenig bis gar keinen Blüten. Ihre Blätter sind meist sehr dick, ebenso wie die Stämme oder die Äste. Das deutet darauf hin, dass sie Wasser speichern und demzufolge wenig benötigen. Hierbei sind verschiedene Palmenarten wie Yucca, Elefantenfuß und Drachenbaum zu nennen. Aber auch die Efeutute, die Grünlilie und der Gummibaum sind genügsam und brauchen kaum Pflege. Sie kommen mit geringen Wassergaben aus und können auch mal an etwas dunkleren Orten stehen. Ebenfalls pflegeleicht sind die meisten Kakteenarten – hier ist das Gießen sowieso stark einzuschränken, da sie sonst faulen können. Kakteen sind bei unserer Aufzählung auch die einzigen Pflanzen, die Blüten hervorbringen, hier vor allem der robuste Gliederkaktus.

Zimmerpflanzen für Anfänger

Jeder fängt mal klein an. Vielleicht bekommt man eine Pflanze für Zuhause geschenkt oder entscheidet sich selbst für eine Topfpflanze, die ab sofort die Wohnung verschönern soll. Und schnell kann daraus auch mehr werden. Aber erst einmal der Reihe nach. Also: Die erste Pflanze ist angekommen, man stellt sie auf und erfreut sich dem Anblick des neuen Mitbewohners. Und dann? Dann kommen die ersten Fragen: Steht sie auch richtig, ist die Temperatur angenehm, Zimmerpflanzen für Anfängerwie viel Wasser braucht sie und muss man sie düngen? Gerade wenn man mit Pflanzen so gar keine Erfahrung hat, sollte man sich nicht sofort die mega-pflegeaufwändigen Topfpflanzen holen.

Zimmerpflanzen für Anfänger sind ähnlich den pflegeleichten Pflanzen. Sie sind anspruchslos und gehen nicht so schnell kaputt. Gut so, denn ein Misserfolg gleich bei der ersten Pflanze würde einem die Freude an Zimmerpflanzen doch recht schnell vermiesen. Verschiedene Palmenarten wie die Yucca, der Drachenbaum oder der Elefantenfuß sind ebenso für Anfänger geeignet, wie zahlreiche Kakteenarten. Wer nicht nur Grün möchte, sondern sich auch an Pflanzen versuchen will, die blühen, der sollte sich beispielsweise an der Klivie, dem Christusdorn, dem Weihnachtsstern oder dem Usambaraveilchen versuchen. Keine Panik, viel falschmachen können Sie nicht.

Beliebte Zimmerpflanzen: die muss man haben

Beliebt sind sie alle, die einen mehr, die anderen weniger. Das liegt nicht immer nur am jeweiligen Geschmack, auch die Pflege ist ein ausschlaggebendes Kriterium. Wer sich Zimmerpflanzen nach Hause holt, der möchte sich ihrer erfreuen und sich nicht permanent um sie kümmern müssen. Ein bisschen Pflege ist ok, aber wenn es überhandnimmt, kann die Freude an eine Topfpflanze schnell mal verfliegen. Daher sind auch unter den beliebtesten Zimmerpflanzen viele pflegeleichte Sorten zu finden. Wollen wir gemeinsam mal einen Blick auf die Pflanzen werfen, die in der Gunst ihrer Besitzer ganz vorne stehen.

Beliebte Zimmerpflanzen sind beispielsweise Palmen- und Kakteenarten. Diese haben wir bei den pflegeleichten Exemplaren schon kennengelernt. Darüber hinaus holt man sich aber auch sehr gerne Efeu in die Wohnung. Der Ficus darf bei Pflanzenliebhabern ebenso wenig fehlen, wie Zimmerfarne, die vor allem schattige und feuchte Plätze bevorzugen. Hier ist das Bad ein idealer Standort. Gerne wird auch Zierklee für die Fensterbank gekauft oder – noch besser – Sie lassen ihn sich schenken. Eine gute Möglichkeit für Namenstag, Geburtstag oder Valentinstag.

Blühende Zimmerpflanzen: einfach schön bunt

Wir haben bereits viel über pflegeleichte und beliebte Zimmerpflanzen gehört. Nun soll es um blühende Zimmerpflanzen gehen. Denn viele möchten nicht nur Grün in der Wohnung, es darf an üppigen Blüten nicht fehlen. Das macht eine Fensterbank oder einen Tisch doch um ein Vielfaches freundlicher. Blühende ZimmerpflanzenNatürlich ist auch ein hübscher Blumenstrauß nicht zu verachten, doch den müssen Sie spätestens nach ein bis zwei Wochen erneuern. Bei richtiger Pflege halten ihre blühenden Topfpflanzen eine halbe Ewigkeit.

Bei der Auswahl ist darauf zu achten, wie viel Pflege die Pflanzen brauchen und ob Sie ihnen den passenden Standort bieten können. Wichtig auch: Holen Sie sich keine allzu stark duftenden Sorten, das kann schnell unangenehm werden. Ansonsten können Sie nach Lust und Laune schalten und walten. Es ist nicht leicht, Empfehlungen auszusprechen, dennoch wollen wir einige Arten nennen, um Ihnen die Auswahl vielleicht ein bisschen zu erleichtern. Gerade für den Winter ist eine der schönsten Zimmerpflanzen die Zimmerazalee, die mit weißen, roten und rosa Blüten begeistert. Den Geruch gerade angesprochen, sollten Sie beim Jasmin aufpassen – sofern Sie den intensiven Duft gerne haben, dann ist dies eine tolle Blume für die Fensterbank. Wer etwas Ausgefalleneres als Topfpflanze haben möchte, der holt sich die Seidenblume, die filigrane rot-orange Blüten präsentiert. Oder wie wäre es mit dem Zigarettenblümchen, der Primel, der Pantoffelblume oder dem Nesselschön? Ihr Geschmack entscheidet!

Grüne Zimmerpflanzen: es grünt so grün

Grün sind sie wohl alle, wenn man es genau nimmt. Klar, hier sind vor allem Pflanzen gemeint, die nicht blühen. Einfach Grün könnte nun etwas langweilig sein, wie der eine oder andere vielleicht glaubt. Dem ist aber nicht so, denn erstens ist Grün nicht gleich Grün – hier gibt es die unterschiedlichsten Farbnuancen – außerdem ist die Form jeder Pflanze so unterschiedlich, dass man durchaus auch mal auf Blüten verzichten kann. Und überlegen Sie nur mal, wie grüne Pflanzen in einer hellen, einfarbig gestrichenen Wohnung zur Geltung kommen. Einfach mal ausprobieren!

Grüne Zimmerpflanzen sollte man immer nach der Größe aussuchen, also dem Standort, wo sie letztendlich stehen sollen, und nach der Form, die mehr als interessant sein kann. Hier einige Beispiele: Die Herzblatt-Pflanze macht ihrem Namen alle Ehre – ein grünes Herz hat nicht jeder. Die fleischfressende Venusfliegenfalle mit ihren filigranen „Klappmäulchen“ ist schon ein besonderer Hingucker. Auch ein Bonsai-Bäumchen macht sich auf jedem Fensterbrett besonders gut. Interessante Formen bieten auch die lebenden Steine, der geflochtene Bogenhanf, die Livistona mit ihren fächerartigen Blättern, das Zyperngras und der Zierspargel. Toben Sie sich aus!

Kleine Zimmerpflanzen: die passen überall

Nicht jeder hat eine auslandende Wohnung und genügend Platz, um die eigenen vier Wände mit üppigem Grünzeug zu teilen. Möchte man auf Zimmerpflanzen nicht verzichten, dann müssen eben entsprechend kleine Exemplare her. Sollte kein Problem sein, gibt es genügend. Entweder, weil sie klein bleiben oder weil man sie sehr schnell klein machen kann. Beispielsweise die Yucca-Palme. Wird diese zu groß, wird einfach der Stamm gekappt und schon nach wenigen Wochen kleine Zimmerpflanzenbilden sich seitlich neue Blätter aus. So einfach kann es auch gehen. Alternativ wählt man eben kleine Zimmerpflanzen, die langsam wachsen und somit ihre Größe kaum verändern.

Die Orchidee ist eine solche Pflanze, die kaum Platz wegnimmt. Sie blüht mehrere Monate im Jahr, den Rest des Jahres sieht man von ihr nur die grünen Blätter. Aber: Sie bleibt ihrer Größe treu und passt somit auf jeden Tisch. Auch der Bonsai – der Name sagt es schon – ist ein Baum, der klein gezüchtet wurde und auch so bleibt. Der hübsch blühende Christusdorn, die Zwergrose, das Usambaraveilchen, die Guzmanie und auch die Amaryllis sind Topfpflanzen, die größentechnisch nahezu überall Platz finden.

Große Zimmerpflanzen: wo´s passt

Eine freie Ecke, einen geräumigen Platz vor dem Fenster oder auch mitten im Raum – Zimmerpflanzen haben überall ihre Berechtigung. Doch nicht überall passen sie hin. Es kommt entschieden auf den Platz an, den man ihnen bietet. Wenn die Wohnung entsprechend groß ist, dann dürfen das die Pflanzen auch. In einem 30 Quadratmeter großen Wohnzimmer sieht eine kleine Topfpflanze wohl etwas verloren aus, zumindest dann, wenn man sie im Raum platzieren möchte. Da müssen größere Geschütze aufgefahren werden.

Große Zimmerpflanzen machen mehr aus jeder Wohnung. Sie können als freistehendes Element ebenso die Blicke auf sich ziehen, wie als Raumfüller in freien Ecken, neben Sofas, Regalen oder vor Fensterbänken. Selbst als Raumtrenner kann eine Topfpflanze eine entscheidende Rolle spielen. Vor allem Palmen wie Drachenbaum, Elefantenfuß, Steckenpalme, Areca Palme, Zwergdattelpalme oder die Yucca-Palme können stattliche Höhen erreichen. Aber auch der Ficus, der Kroton, die Wachsblume, die Birkenfeige und das Fensterblatt sind Pflanzen, die ausladend werden können und in großen Räumen auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung haben.

Hängende Zimmerpflanzen: auch bei wenig Platz

Ja, Topfpflanzen können nicht nur herumstehen, sie können auch herumhängen. Was sie dazu brauchen ist eine Blumenampel, ein Haken in der Decke und eine entsprechende hängende Zimmerpflanze. Das sollte doch machbar sein. Solche hängenden Pflanzen sind ein echter Hingucker, sie passen quasi überall hin und nehmen vor allem hängende Zimmerpflanzenkeinen Platz weg. Außerdem geben sie einem Raum Struktur und sind ein Gestaltungselement. Warum also nicht mal eine hängende Zimmerpflanze – oder ein paar mehr?

Damit die Auswahl nicht allzu schwer fällt, wollen wir Ihnen ein paar hängende Pflanzen nennen, die sicherlich auch bei Ihnen einen schönen Platz finden werden. Lange Ranken und üppig blühend, so präsentiert sich der Gundermann, dessen herzförmige Blätter nicht nur grün sein können, sondern auch mal mit weißen Sprenkeln versehen sind. Sehr anspruchslos ist die Goldranke mit grün-weiß gescheckten Blättern. Sie wird auch Efeutute genannt und kann durchaus als Kletterpflanzen herhalten. Ebenso wie der Efeu, der zwar auch eine Rankpflanze ist, die aber nicht selten als Hängepflanze eingesetzt wird. Sehr schöne lange Ranken bildet die Codonanthe, die lange Triebe bildet und sogar kleine weiße Blüten bekommt. Eine der bekanntesten Ampelpflanzen ist die Dreimasterblume, die Tradeskantie genannt wird und sehr anspruchslos ist. Na, da sind doch einige schöne Hängepflanzen mit dabei.

Exotische Zimmerpflanzen: nicht alltägliche Topfpflanzen

Die Vielfalt an Zimmerpflanzen ist schon sehr umfangreich. Auch wenn immer wieder auf dieselben Pflanzen zurückgegriffen wird, wollen viele mal was ganz anderes. Da darf es schon mal exotischer zugehen. Aufpassen sollte man bei aller Schönheit der Pflanzen aber darauf, dass diese bei uns nicht heimisch sind und daher auch ganz andere Anforderungen haben. Gesonderte Pflege ist bei vielen ganz besonders wichtig, um sie am Leben zu erhalten. Stehen Sie auf Exotik? Dann haben wir für Sie mal eine Handvoll exotischer Zimmerpflanzen zusammengetragen, vielleicht ist ja was für Sie dabei.

Bis zu zwei Meter hoch wird der Mimosenbaum, der seine Blätter bei Berührung zusammenklappt. Neben großen gelben Blüten ist er schnellwachsend und ist ein Hingucker in großen Räumen. Wenn Sie es nicht nur optisch exotisch mögen, sondern auch exotischen Duft lieben, dann ist der Lebkuchenbaum eine tolle Pflanze, die farbenprächtig blüht und nicht nur an Weihnachten erfreut. Eine hübsche Alternative auf der Fensterbank ist der Zwerg-Granatapfelbaum, der üppige rote Blüten und in der Folge kleine apfelförmige Früchte hervorbringt. Spektakuläre Blüten bietet die schnellwachsende Ananas-Guave, die sogar leckere Früchte bildet, die nach Ananas und auch nach Erdbeeren schmecken. Eine Pflanze mit nicht nur exotischem Aussehen, sondern auch mit exotischem Namen ist die Hottentottenfeige. Auch hier können essbare Früchte geerntet werden.

Zimmerpflanzen für den Wintergarten

Wer über einen Wintergarten verfügt, der kann dort ganz andere Pflanzen unterbringen, als das in der Wohnung der Fall ist: Der Grund sind die vollkommen anderen Lichtverhältnisse und die Temperaturen, die man hier noch individueller steuern kann als in Räumen, in denen man sich dauerhaft aufhält. Ein Wintergarten kann ein richtiges Pflanzenparadies werden, ein Rückzugsort in die grüne Oase der Wohnung. Zimmerpflanzen für WintergartenJe nachdem, ob der Wintergarten geheizt wird oder nicht, findet man dort ganz unterschiedliche Pflanzen. Lassen Sie uns drei Möglichkeiten näher betrachten.

Zimmerpflanzen für den Wintergarten richten sich nach der Temperatur. In Wintergärten, die konstante Temperaturen über 18 Grad haben, also auch im Winter dauerhaft geheizt werden, sind vor allem exotische Pflanzen wie Guaven, tropischer Oleander, Goldähre, Papaya, Elefantenohr und Himmelsblume zu Hause. Liegt die Temperatur im Wintergarten zwischen fünf und 15 Grad Celsius, dann freuen sich Pflanzen wie Zylinderputzer, Veilchenstrauch, Paradiesvogelblume, Minzbusch, Zitrone und Orangenblume über diese Verhältnisse. Wird der Wintergarten nicht geheizt und liegen die Tiefsttemperaturen zwischen minus und plus fünf Grad Celsius, dann gedeihen dort zum Beispiel Oliven, Schmucklilien, Hanfpalmen, Sternjasmin, Rosmarin, Agave, Palmlilien und Bambus.

Zimmerpflanzen auf Balkon und Terrasse

Draußen wird es wärmer, Frühling und Sommer halten Einzug und uns zieht es nach draußen auf Balkon und Terrasse. Damit es auch im Freien schön bunt wird, wird der Freisitz mit allerlei tollen Pflanzen bestückt. Dazu werden Blumentöpfe und Kästen mit Sommerblühern aufgehübscht, die entweder einjährig oder auch mehrjährig sind. Doch das ist gar nicht immer nötig, vor allem dann nicht, wenn man in der Wohnung Pflanzen hat. Die freuen sich nämlich auch, wenn sie in der warmen Jahreszeit mal raus dürfen. Also: Stellen Sie doch einfach mal Zimmerpflanzen auf Balkon und Terrasse, Sie werden sehen, wie denen das gefällt – und Ihnen auch!

Allerdings muss man beim Verfrachten der Zimmerpflanzen nach draußen auch ein bisschen was beachten. So sollten die Blumen erst dann rausgestellt werden, wenn sicher ist, dass es keinen Nachfrost mehr gibt. Schon eine kalte Nacht kann den Tod der empfindlichen Pflanzen bedeuten. Es gibt aber auch Zimmerpflanzen, die gar nicht nach draußen dürfen. Tropische Gewächse, die Temperaturen über 15 Grad brauchen, sollten Sie nicht auf den Balkon stellen. Dazu zählen zum Beispiel das Usambaraveilchen, die Flamingoblume und auch die Birkenfeige. Alle anderen lieben den Sommer genauso wie der Mensch.

Gewöhnen Sie die Pflanzen aber bitte langsam an die neue Umgebung. Stellen Sie die Zimmerpflanzen zuerst ein paar Tage in den Schatten, ehe Sie sie langsam in die Sonne rücken können. Gerne viel Sonne mögen Kakteen, Hibiskus, Orchideen und auch die Bougainvillea. Weniger Sonne, dafür mehr Schatten lieben Alpenveilchen, Passionsblume, Kamelie und die Blattbegonie. Auch Blumen, die im Winter blühen, wie etwa Weihnachtsstern oder Ritterstern, fühlen sich im Sommer draußen wohl. So können sie Energie für die nächste Blüte tanken. Denken Sie daran, rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit die Zimmerpflanzen wieder nach drinnen zu holen. Sollten diese erst mal die Blätter verlieren, keine Panik – das ist normal, weil sie sich an die veränderten Lichtverhältnisse anpassen.

Zimmerpflanzen für das Schlafzimmer

Vielleicht haben Sie ja auch das Argument, Zimmerpflanzen im Schlafzimmer nehmen einem den Sauerstoff weg, im Ohr. Auf der einen Seite stimmt das, denn Pflanzen benötigen Sauerstoff zum Leben. Diesen können sie tagsüber, wenn die Photosynthese stattfindet, ersetzen, nachts ist das nicht möglich, da wird er lediglich verbraucht. So dramatisch, wie einem das immer wieder gesagt wird, ist es aber nicht, denn die Pflanzen werden einem wohl kaum den Sauerstoff Zimmerpflanzen für das Schlafzimmerwegatmen – selbst bei geschlossenen Fenstern nicht. Dennoch kann dies, je nach Anzahl der Pflanzen, Auswirkungen auf den Schlaf haben.

Was aber den Menschen noch viel mehr stören kann, ist ein oft unangenehmer Geruch der Erde, genauso wie die Pflanze selbst riechen kann, denn viele verdunsten ätherische Öle, die nicht jedem behagen. Das alles kann, muss aber den Schlaf nicht stören. Probieren Sie es doch einfach mal aus, seien Sie aber vorsichtig und stellen Sie nicht den ganzen Raum voll. Positiv wirken sich Zimmerpflanzen mit großen Blättern aus, da diese tagsüber nicht nur Sauerstoff produzieren, sondern durch Wasserverdunstung für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen. Geeignete Zimmerpflanzen für das Schlafzimmer sind zum Beispiel die Yucca-Palme, die Palmlilie, die Birkenfeige und auch der Zimmerefeu.

Zimmerpflanzen für das Badezimmer

In jedem Raum der Wohnung fühlen sich Pflanzen wohl – auch im Badezimmer. Einzige Voraussetzung: Es muss für Licht gesorgt sein. Eine Nasszelle ohne jegliche Lichteinstrahlung ist für Pflanzen nicht geeignet, denn jede Pflanze braucht Licht zum Wachsen. Alternativ könnten Sie mit einer Lampe für Licht sorgen, diese müsste dann allerdings mehrere Stunden am Tag eingeschaltet bleiben. 20 Watt reichen oft schon aus. Besser aber ist natürliches Licht.

Da Badezimmer meist wärmer sind als der Rest der Wohnung und dort auch eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht, ist der Raum ideal für tropische Zimmerpflanzen. Denken Sie daran, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, allerdings reicht hier oftmals eine eingeschränkte Wassergabe, da die Luftfeuchtigkeit schon ihren Teil dazu beiträgt, dass die Pflanze Wasser erhält.

Ideale Zimmerpflanzen für das Badezimmer sind beispielsweise Orchideen, Bromelien, Zimmerfarne, Efeu, Dieffenbachia, die Zimmerlinde und auch das Zypergras.

Vorsicht: giftige Zimmerpflanzen

Wie in der freien Natur gibt es auch für drinnen Pflanzen, die giftig sind. Wer verantwortungsbewusst mit den Blumen umgeht, sie von kleinen Kindern fernhält, keine Früchte, Blüten oder Blätter isst und sich nach dem Berühren der Blumen ordentlich die Hände wäscht, dem kann eigentlich nichts passieren. Wobei es auch giftige Zimmerpflanzen gibt, bei denen das Gift in Amaryllis - giftige ZimmerpflanzenBlättern oder kleinen Härchen sitzt und bei Berührung abgegeben wird. Das kann Allergien und Hautreizungen hervorrufen. Hier ist also ganz besondere Vorsicht geboten.

Sie sollten sich daher im Vorfeld erkundigen, ob es sich um giftige Zimmerpflanzen handelt und wenn ja, um welches Gift bzw. wo dieses Gift sitzt. Ganz wichtig ist auch, dass Sie Tiere vor diesen Pflanzen schützen. Gerade Katzen sind unberechenbar und knabbern schon mal an einer Pflanze herum. Sicherlich wird sich keiner bewusst eine Giftpflanze nach Hause holen, viele wissen aber auch gar nicht, welche Pflanzen giftig sind. Hier eine kleine Auswahl: Alpenveilchen, Amaryllis, Dieffenbachie, Korallenbäumchen, Prachtlilie, Becherprimel, Wüstenrose – all diese Zimmerpflanzen sind stark giftig. Für Tiere gefährlich können die Yucca-Palme, der Drachenbaum, der Christusdorn und die Aloe werden.

Der ideale Standort für Zimmerpflanzen

Was man bei Pflanzen immer im Hinterkopf haben muss: Sie kommen aus der Natur, sind also andere Lebensbedingungen gewöhnt, als wir ihnen in Räumen bieten können. Das heißt natürlich nicht, dass sie sich in Wohnungen und Häusern nicht wohlfühlen. Es kommt eben immer auf den richtigen Standort für Zimmerpflanzen an. Wer den herausfindet, der wird viel Freude mit den Blumen haben.

Wie aber findet man diesen besten Standort? Das ist gar nicht so schwer. Wer schon mal weiß, dass alle Pflanzen Licht brauchen, diese in fensterlosen Badezimmern oder dunklen Treppenhäusern kaum Überlebenschancen haben, der hat schon mal sehr viel richtig gemacht. Man sollte den Pflanzen zu Hause einen ähnlichen Standort geben, wie sie ihn in der Natur gewohnt sind. Pflanzen, die viel Sonne brauchen, lieben einen Raum, der nach Süden ausgerichtet ist. Pflanzen, die eher im Schatten gedeihen, müssen dagegen nicht unbedingt am Fenster stehen. Auch die Luftfeuchtigkeit ist wichtig. Tropische Pflanzen lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und fühlen sich im Badezimmer wohl. Achten Sie auch auf die Temperatur. Wärmeliebende Zimmerpflanzen bevorzugen beheizte Plätze, wie das Wohnzimmer und den Wintergarten, Pflanzen, die auch etwas kühler stehen können, genügen unbeheizte Räume völlig aus. Informieren Sie sich vorher, welche Bedingungen die Zimmerpflanzen brauchen, so können Sie genau auswählen und erleben zu Hause keine bösen Überraschungen.

Zimmerpflanzen für den sonnigen Standort

Wir haben ja schon gelernt: Jede Pflanze braucht Licht. Mal mehr, mal weniger. Vor allem Wohnzimmer sind in vielen Wohnungen und Häusern nach Süden bzw. Südwesten ausgerichtet. Das heißt: Sonne satt. Für diese Räume eignen sich ganz besonders Zimmerpflanzen für den sonnigen Zimmerpflanzen sonniger StandortStandort. Schön hell, ein paar Stunden Sonne am Tag, direkte Sonneneinstrahlung – so haben es die sonnenanbetenden Gewächse gerne.

Hier spielt natürlich auch die Temperatur eine Rolle. Pflanzen, die Sonne lieben, mögen es in der Regel auch warm. So werden sie durch die Sonnenstrahlen entsprechend gewärmt. Da es aber nun keine 365 Tage sonnig ist, spielt somit die Temperatur eine Rolle. Der Standort sollte also nicht zu kalt sein. Informieren Sie sich vor dem Kauf von Pflanzen, was diese vertragen und was nicht. Bei Zimmerpflanzen wie der Aloe, der Agave, dem Elefantenfuß, dem Gummibaum und der Kalanchoe können Sie in Bezug auf die Sonne nichts falsch machen.

Zimmerpflanzen für den Halbschatten

Licht und Schatten sind überall – auch in Ihrer Wohnung. Meist mehr Schatten als Licht. Und dann noch so eine Mischform, also ein Bereich, in dem mal Sonne, mal Schatten herrscht. So, und was fangen wir nun damit an? Naja, auch dort machen sich Blumen sehr gut. Es sollten eben nur die richtigen sein, also Zimmerpflanzen für den Halbschatten.

Im Garten ist es ja nichts anderes. Da bepflanzen Sie ja nun auch nicht nur die sonnigen Bereiche, oder? Also, wenn Sie Pflanzen für drinnen und für den Halbschatten suchen, dann hätten wir ein paar Vorschläge für Sie, die sich sicherlich gut bei Ihnen machen werden. Die Dieffenbachie, eine immergrüne Pflanze mit dekorativen Blättern macht jeden Standort in der Wohnung zum Hingucker. Auch diverse Farne, darunter zum Beispiel der Phyllitis, machen sich gut an einem halbschattigen Platz – bevorzugt im Badezimmer (wegen der hohen Luftfeuchtigkeit). Für Blumenampeln wird gerne die Kanonierblume genommen, deren unterschiedliche Arten tolle Blätter hervorbringen. Oder wie wäre es mit der Simse, einem Staudengras, der Drehfrucht, die in herrlichen Farben blüht, oder der Glücksfeder, die besonders pflegeleicht und daher für Anfänger geeignet ist. Sie sehen, es gibt einiges, womit Sie Ihre halbschattigen Standorte aufhübschen können.

Zimmerpflanzen für den Schatten

Einige Bereiche in der Wohnung sind doch recht düster. Flure, Bäder mit kleinen oder gar keinen Fenstern, oder auch Ecken in großen Räumen, in die kaum Tageslicht kommt. Zimmerpflanzen SchattenDiese Ecken sind meist nicht sehr dekorativ – müssen es aber nicht bleiben. Denn auch für dort gibt es Pflanzen, die sich in dunkleren Bereichen der Wohnung wohlfühlen. Hier bieten sich Zimmerpflanzen für den Schatten an, die diese Ecken nicht trostlos zurücklassen.

Was man wissen sollte: Im Schatten gedeihen Grünpflanzen eher, als Blütenpflanzen. Rechnen Sie also nicht damit, üppig blühende Zimmerpflanzen zu finden, die sich im Schatten wohlfühlen. Ein paar Beispiele wollen wir Ihnen natürlich auch noch geben. Schattige Plätze bevorzugen zum Beispiel der Philodendron, der Schwertfarn, das Einblatt oder die Zamie. Ach ja, auch das Fensterblatt – trotz des etwas irreführenden Namens – möchte gerne im Schatten, also nicht am Fenster, stehen.

Pflege von Zimmerpflanzen

Jede Pflanze ist anders, somit muss auch jede Pflanze anders gepflegt werden. Trotzdem gibt es einige grundsätzliche Dinge, die auf alle zutreffen. So braucht jede Pflanze Licht. Die eine mehr, die andere weniger. Das heißt, dass es Pflanzen gibt, die sich in der prallen Sonne wohlfühlen, andere im Halbschatten und wieder andere mögen Sonne gar nicht. Trotzdem bauchen auch sie Licht, um die Photosynthese durchführen zu können.

Natürlich benötigt jede Pflanze Wasser. Aber – Sie können es sich sicherlich denken – es gibt auch hier Unterschiede. Die eine liebt es immer feucht, der anderen reicht einmal im Monat eine Wassergabe. Genauso unterschiedlich ist die Gabe von Nährstoffen. Diese müssen auf die jeweilige Pflanze genauestens abgestimmt werden. Oft werden Pflanzen, die sich das Jahr über auf dem Fensterbrett wohlfühlen, im Winter braun und sterben. Warum? Weil plötzlich unter ihr die Heizung auf Hochtouren läuft, sie diese Wärme nicht verträgt oder entsprechend mehr Wasser bräuchte. Das wird gerne übersehen. Manche Pflanzen sollten dann in ein „Winterquartier“ umziehen, das kühl und oft dunkler sein sollte, als der Platz am Fenster. Bei der Pflege von Zimmerpflanzen sollten Sie auf diese grundlegenden Dinge also achten.

Pflegefehler bei Zimmerpflanzen

Es gibt wohl kaum eine Pflanze, die nicht Pflege braucht. Wenn auch manche nur sehr wenig, kann man bei keiner wirklich darauf verzichten. Das heißt aber auch, dass man aufpassen muss, denn Pflegefehler bei Zimmerpflanzen sind recht schnell begangen – und nicht jede Blume tut das mit einem Achselzucken ab. Zimmerpflanzen PflegefehlerIm schlimmsten Fall geht die Pflanze ein. Heimtückisch ist es dann, wenn man nicht nachvollziehen kann, warum dies so ist.

Sicher, wenn die Pflanze vertrocknet, dann ist das darauf zurückzuführen, dass man vergessen hat, sie zu gießen. Das lässt sich aber sehr einfach abstellen, indem man immer überprüft, wie feucht die Blumenerde ist. Pflegefehler bei Zimmerpflanzen sind aber auch schon ein falscher Standort. Pflanzen, die Sonne brauchen, lassen im Schatten die Blätter hängen und gehen im schlimmsten Fall ein. Wie schon erwähnt, lassen sich manche Pflegefehler nicht so eindeutig nachvollziehen. Dies ist besonders bei der Düngung der Fall. Man düngt wie ein Weltmeister und trotzdem geht das Pflänzchen ein. Dass es aber an einer Überdüngung liegen kann, daran denken die wenigsten. Wichtig ist: Alles in Maßen und die Pflanzen regelmäßig kontrollieren und beobachten.

Zimmerpflanzen düngen

Wie bei der Pflege, so braucht auch jede Zimmerpflanze unterschiedliche Düngergaben, nicht nur, was die Menge und die Häufigkeit betrifft, sondern auch die Art der Nährstoffe. Allgemein kann gesagt werden, dass ab dem Frühjahr, wenn die Blühsaison wieder beginnt, die Pflanzen auch mehr Nährstoffe brauchen. Für ein gesundes Wachstum benötigen Pflanzen vor allem Kalium, Phosphor und Stickstoff. Wie viel eine Zimmerpflanze braucht, das hängt von der Art ab und kann nicht verallgemeinert werden.

Grünen Pflanzen sollten Sie vor allem Stickstoff geben, für die Standfestigkeit ist Kalium wichtig und Phosphor dient der Entwicklung von Blüten und Früchten. Zimmerpflanzen düngen können Sie sowohl mit Flüssigdünger, als auch mit Pulver, Substrat oder mit Düngestäbchen. Letztere haben meist eine Konzentration, die für viele Pflanzen geeignet ist. Denken Sie aber daran: Weniger ist mehr! Eine Überdüngung passiert schnell und das kann das Absterben der Pflanze nach sich ziehen.

Zimmerpflanzen gießen

Wir haben schon gelernt: Jede Zimmerpflanze braucht Wasser. Mehr oder weniger regelmäßig – das ist von Pflanze zu Pflanze verschieden. Pflanzen, wie beispielsweise Kakteen, können Feuchtigkeit speichern und Zimmerpflanzen gießenbrauchen entsprechend weniger Wasser als andere Pflanzen. Wie aber macht man es nun richtig?

Zimmerpflanzen gießen ist keine Philosophie. Die Erde sollte zum Beispiel nie ganz austrocknen. Dies können Sie leicht testen, indem Sie den Zeigefinger in die Erde stecken. Selbst wenn sie oben schon trocken ist, kann sie einen Zentimeter weiter unten noch feucht sein. Gießen Sie immer so, dass die Erde nicht nass ist und vor allem, dass sich keine Staunässe bildet. Das schadet den Wurzeln und kann zu Fäulnis führen. Pflanzen in der Blüte brauchen in der Regel etwas mehr Wasser, ebenso wenn die Zimmerpflanzen in der Sonne stehen und wenn es recht warm ist. Das kann im Sommer ebenso der Fall sein, wie im Winter über einer Heizung oder in einem Wintergarten. Und sollten Sie in den Urlaub fahren, dann denken Sie rechtzeitig an die Urlaubsvertretung. Ein paar Tage ohne Wasser hält fast jede Pflanze aus, aber dann sollte schon wieder gegossen werden.

Zimmerpflanzen während des Urlaubs gießen

Durch den unterschiedlichen Wasserbedarf von Zimmerpflanzen ist es nicht immer notwendig, dass während Ihrer Abwesenheit gegossen wird. Also wenn Sie beispielsweise ausschließlich Kakteen haben oder wenn Sie nur zwei oder drei Tage unterwegs sind. Da die meisten Pflanzen aber regelmäßig Wasser brauchen, sollten Sie am besten Freunde, Verwandte oder Nachbarn beauftragen, Ihre Zimmerpflanzen während des Urlaubs zu gießen.

Nicht jeder hat diese Möglichkeit oder möchte das nicht. Dann sollten sie sich Alternativen überlegen. Automatische Bewässerungssysteme zum Beispiel. Diese sind nicht nur für den Garten erhältlich, sondern auch für Zimmerpflanzen. Eine sehr einfache Möglichkeit ist der Flaschentrick. Dabei wird eine Flasche mit Wasser gefüllt und verkehrtherum in die Erde gesteckt. Die Pflanze holt sich so immer nur das Wasser, das sie braucht. Wer nicht mit Flaschen hantieren möchte, der findet im Fachhandel optisch ansprechendere Utensilien, die aber nach demselben Prinzip funktionieren.

Noch ein paar Tipps gefällig? Granulat statt Erde benötigt weniger Wassergaben. Rindenmulch auf der Erde speichert das Wasser länger. Tonkegel versorgen über kleine Schläuche, die in Wasserbehältern befestigt sind, die Pflanzen mit ausreichend Flüssigkeit. Auch das Eintunken der Pflanzen in Wasser ist eine gute Möglichkeit und effektiver als Gießen. Gut abtropfen lassen nicht vergessen. Mit diesen Tipps ist die Urlaubsbewässerung kein Problem mehr.

Zimmerpflanzen ausputzen

Auch wenn man von Zeit zu Zeit seine Wohnung putzen und dabei auch die Pflanzen nicht vergessen sollte, hat das Zimmerpflanzen ausputzen nun so gar nichts mit dem Entstauben der Blumen zu tun. Beim Ausputzen geht es vielmehr darum, das Blütenwachstum der Pflanzen anzuregen.

Wenn die Blühkraft von Blumen schwächer wird, dann sollten Sie tätig werden. Verblühte Pflanzteile sollten Sie entfernen, so wird die Blütenneubildung gefördert und zahlreiche Zimmerpflanzen blühen länger und öfter. Ist ohne das Ausputzen oft schon nach ein paar Wochen Schluss, kann durch das Entfernen verwelkter Blüten dafür gesorgt werden, dass die ganze Saison über Fensterbretter und Wintergärten in den buntesten Farben erstrahlen. Zum Zimmerpflanzen ausputzen gehört auch, dass Sie vertrocknete und abgestorbene Blätter und Stiele entfernen. Das wiederum fördert die Gesundheit von Pflanzen, denn nicht selten können Krankheitserreger dafür verantwortlich sein. Durch das Ausputzen werden diese nachhaltig eliminiert.

Zimmerpflanzen umtopfen

Wenn Sie Ihren Zimmerpflanzen etwas Gutes tun wollen, dann sollten Sie sie von Zeit zu Zeit umtopfen. Wenn Kinder wachsen, brauchen diese auch immer wieder neue Kleider, weil die alten zu klein werden. So ist das auch bei Pflanzen, denen irgendwann der Zimmerpflanzen umtopfenTopf in dem sie stecken, nicht mehr ausreicht. Dann muss eine größere „Wohnung“ her! Was aber ist beim Umtopfen zu beachten?

Zuerst einmal sollten Sie nicht in der Wachstumsphase ihre Zimmerpflanzen umtopfen – das bekommt ihnen nicht. Am besten noch im Winter oder nach der Saison im Herbst. Entfernen Sie beim Umtopfen so viel alte Erde wie möglich, damit eventuelle Krankheitserreger nicht mit umziehen. Schütteln Sie die Erde vorsichtig von den Wurzeln ab und achten Sie darauf, dass Sie so wenige Wurzeln wie möglich beschädigen. Nach dem Umtopfen in frischer Erde die Pflanze gut wässern und wieder an ihren gewohnten Platz stellen. Wie oft Sie umtopfen sollten, hängt vom Wachstum der Zimmerpflanze ab, spätestens, wenn die Wurzeln unten aus dem Topf herausschauen, ist es höchste Zeit.

Schädlinge an Zimmerpflanzen

Man könnte annehmen, dass Zimmerpflanzen weniger von Schädlingen befallen werden, als Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten. Dem ist nicht so! Auch bei Zimmerpflanzen sollten Sie genau hinschauen und regelmäßig nach Schädlingen Ausschau halten. Achtung: Viele sind so klein, dass Sie sie auf Anhieb nicht sehen. Meist werden sie erst dann wahrgenommen, wenn es schon zu spät ist.

Welche Schädlinge an Zimmerpflanzen aktiv sind, hängt von der Pflanze, dem Standort und der Pflege ab. Am weitesten verbreitet sind wohl Läuse in all ihren Varianten. Dazu zählen natürlich Blattläuse, aber auch Schildläuse und Schmierläuse treten oft auf. Diese kleinen Tierchen sind mit bloßem Auge meist kaum zu sehen, richten aber trotz ihrer mikroskopischen Größe schwere Schäden an. Der Grund: Sie ernähren sich vom Pflanzensaft und saugen somit die Pflanzen aus. Stellen Sie an Ihren Zimmerpflanzen trotz ausreichender Wassergabe vertrocknete und welke Blätter fest, kann das ein Zeichen für Läuse sein. Ebenfalls häufiger kommen zum Beispiel Spinnmilben vor. Sie umspinnen Blätter und Blüten und treten meist dann auf, wenn die Luft zu trocken und zu warm ist, bevorzugt im Winter bei Heizungsluft. Ähnliche Symptome wie bei den Läusen treten auch bei der Weißen Fliege oder der Mottenschildlaus auf. Auch hier wird der Pflanzensaft als Nahrung verwendet.

Zur Bekämpfung dienen Pflanzenschutzmittel ebenso, wie Hausmittelchen, oftmals genügt das Abduschen der Blumen (beispielsweise bei Läusen) oder das Verringern oder Erhöhen der Zimmertemperatur. Informieren Sie sich daher genau, welche Maßnahmen bei welchen Schädlingen am besten geeignet sind.

Krankheiten bei Zimmerpflanzen

Krank werden können wir alle mal. Wenn es nichts Schwerwiegendes ist und man die Krankheitserreger schnell bekämpft, ist alles kein Problem. Beim Menschen hilft oftmals schon eine Tablette und es stellt sich Besserung ein. Auch Zimmerpflanzen können krank werden. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber meistens daran, dass sie falsch gepflegt werden. Krankheiten bei ZimmerpflanzenSo können nicht nur Mängel, beispielsweise durch zu wenig Stickstoff, Kalium oder Eisen auftreten, auch findet man immer wieder schädliche Pilze an seinen Pflanzen.

Dazu gehören zum Beispiel Echter und Falscher Mehltau, Grauschimmel, Rußtau und auch Rostpilze. Sie zeigen sich zum einen durch einen andersfarbigen Belag auf Blättern, Blüten oder Knospen, zum anderen können Flecken auftreten die da nicht hingehören. Mögliche Ursachen können ein falscher Standort (zu hell, zu dunkel, zu warm, zu kalt) sein, falsche Gießgewohnheiten (zu hohe Nässe ist meistens ein Grund) oder eben – wie schon erwähnt – ein Mangel. All diese Dinge können relativ leicht behoben werden. Sie sollten allerdings Ihre Pflanzen immer regelmäßig kontrollieren, damit Krankheiten an Zimmerpflanzen gar nicht erst auftreten. Sofern Ihre Pflanzen von Krankheiten betroffen sind, hilft in vielen Fällen nur das Vernichten selbiger. Sie können versuchen, die kranken Pflanzteile zu entfernen und die Zimmerpflanzen umzutopfen. Achten Sie vor allem darauf, dass die kranken Pflanzen nicht mit gesunden in Berührung kommen.

Zimmerpflanzen kaufen

So, Sie haben sich also entschieden, Ihre Wohnung mit Blumen auszustatten. Prima, dann sollten Sie sich nun überlegen, wo Sie am besten Zimmerpflanzen kaufen können. Dabei müssen Sie natürlich beachten, was für Zimmerpflanzen in Frage kommen. Sollen es welche sein, die auf dem Fensterbrett stehen, wollen Sie sie in Hängeampeln platzieren oder sollen sie so groß sein, dass Sie auf dem Boden gut zur Geltung kommen?

Auch die Frage nach der Sonneneinstrahlung ist nicht zu verachten. Viele Zimmerpflanzen lieben Sonne. Wenn Sie eine Wohnung haben, die nach Norden ausgerichtet ist, dann werden Sie mit blühenden Blumen wohl nicht glücklich, weil diese bei zu wenig Sonne dahindarben. Und nicht zu vergessen ist die Temperatur. Haben Sie einen Wintergarten? Prima, dann können Sie nahezu aus dem Vollen schöpfen. Kaum eine Zimmerpflanze, die sich dort nicht wohlfühlt.

Denken Sie bei der Auswahl der Pflanzen auch daran, ob Sie zuhause sind und regelmäßig gießen können. Es gibt durchaus Zimmerpflanzen, die es einige Zeit ohne Wasser aushalten. Sorgen Sie also dafür, dass die Pflege nicht zu kurz kommt oder wählen Sie besonders pflegeleichte Pflanzen aus.

Zimmerpflanzen online kaufen

In Zeiten, in denen man wirklich alles über das Internet kaufen kann, greifen immer mehr auf den Onlineerwerb von Zimmerpflanzen zurück. Dagegen ist erst einmal nichts Zimmerpflanzen online kaufenauszusetzen, denn sollten die Pflanzen vertrocknet oder beschädigt bei Ihnen ankommen, haben Sie eine Gewährleistung. Sowohl das Kaufen von Zimmerpflanzen über das Internet, wie auch direkt in der Gärtnerei oder der Gartenabteilung diverser Baumärkte hat Vor- und Nachteile.

Der große Vorteil beim Kaufen im Geschäft: Sie können sich die Pflanzen selbst aussuchen und schon mal gucken, wie gut die Blumen angewachsen sind und wie sie gedeihen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Pflanzen „live“ sehen, wodurch Sie einen besseren Eindruck bekommen, als würden Sie die Pflanzen nur auf einem Foto sehen.

Zimmerpflanzen online kaufen ist natürlich bequemer. Aussuchen, direkt online bezahlen und zuschicken lassen – all das können Sie am PC erledigen. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass wir beim Bestellen von Pflanzen über das Internet bisher immer gute Erfahrungen gemacht haben. Auch die Preisfrage sollten Sie sich stellen und nicht zuletzt die Auswahlmöglichkeiten. Das Internet liegt hier bei beiden Punkten zumeist vorne. Zu welchem Zeitpunkt Sie Zimmerpflanzen kaufen, ist im Übrigen egal.

Ruhezeit und Wachstum von Zimmerpflanzen

Damit einem seine Pflanzen auch Freude bereiten und üppig blühen, müssen Sie Ruhezeit und Wachstum der Zimmerpflanzen kennen und beachten. Ist in der Regel aber kaum ein Problem, wenn Sie ein paar Kleinigkeiten beachten.

Während des Wachstums brauchen die Pflanzen viel Licht und viel Wasser, ebenso sollten Sie regelmäßig gedüngt werden. Nur so werden Blühwunder aus Ihren Zimmerpflanzen und sie erhalten ausreichend Nährstoffe. Achten Sie aber darauf, welchen Standort die Blumen bevorzugen. Pauschal kann das nämlich nicht gesagt werden. Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle.

Die Ruhezeit sollten Sie wörtlich nehmen, denn dann regenerieren sich Ihre Zimmerpflanzen. Bei manchen verändert sich nichts, andere werfen die Blätter ab. Dies ist eine Schutzfunktion und wird von Pflanzen praktiziert, die aus Gebieten kommen, in denen es im Winter Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gibt. Also keine Panik, das ist normal. Stellen Sie Ihre Zimmerpflanzen in der Ruhezeit (meist Oktober/November bis Februar/März) nicht allzu dunkel, denn das kann zu Krankheiten führen. Gedüngt werden sollte in der Ruhezeit nicht, gegossen wird regelmäßig aber weniger als beim Wachstum. Manche Pflanzen vertragen im Winter nur kühlere Temperaturen. Wählen Sie daher einen Platz, der nicht über der Heizung liegt, das könnte den Pflanzen sonst schaden.

Blumentöpfe für Zimmerpflanzen

Pflanzen im Zimmer sind schön, kommen aber erst recht zur Geltung, wenn sie in hübschen Blumentöpfen stehen. Oder ziehen Sie sich Schuhe oder Hosen an, die nicht zu Ihnen passen oder Ihnen nicht gefallen? Na sehen Sie! Warum sollten dann Ihre Pflanzen in hässlichen Töpfen ihr Dasein fristen?

Es gibt viele unterschiedliche Materialien, Formen, Farben und Größen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass Blumentöpfe für Zimmerpflanzen groß genug für Blumetöpfedie jeweilige Pflanze sind. Der Rest ist reine Geschmackssache und sollte so gewählt werden, dass sie auch zur Umgebung passen.

Es darf auch gerne mal schön bunt zugehen. Und wenn Sie mögen, dann gestalten Sie Blumentöpfe doch einfach mal selbst. So werden diese meist recht nüchtern daherkommenden Töpfe zu einem echten Accessoire in Ihren Räumen. Und wenn Sie mal ganz was Verrücktes machen möchten, dann funktionieren Sie diverse Gegenstände doch einfach um. Wie wäre es mit einem ausrangierten Schuh als Blumentopf? Oder mit einer dekorativen Weinkiste? Auch ein ausgehöhlter Baumstamm ist eine Idee, die man nicht außer Acht lassen sollte. Und kennen Sie beleuchtete Blumentöpfe? Ein garantierter Hingucker!

Zimmerpflanzen dekorieren

Nein, Sie sollen Ihre Zimmerpflanzen nicht mit Luftschlangen behängen oder mit Farbe bemalen. Es kommt eher darauf an, wie Sie Ihre Pflanzen in Szene setzen. Zimmerpflanzen dekorieren ist nicht schwer, hält viele Ideen bereit und garantiert Blickfänge, die nicht jeder zuhause hat. Ein paar Beispiele gefällig?

Halten Sie auf dem Flohmarkt mal nach ausrangierten Gläsern, Milchflaschen und dergleichen Ausschau. Geben Sie Erde oder Substrat hinein und pflanzen Sie die Zimmerpflanzen dort hinein – so haben Sie alles im Blick und die Blumen finden ideale Wachstumsbedingungen. Kennen Sie Flaschentrockner? Diese lassen sich herrlich mit diversen Accessoires bestücken. Zwischendrin kommen kleine Blumentöpfe mit hängenden Pflanzen perfekt zur Geltung. Oder wie wäre es mit einem Stillleben? Ein Bilderrahmen vor einem Blumenarrangement drapiert sieht super aus! Und wenn Sie exotische Pflanzen haben, dann stülpen Sie doch einfach eine alte Käseglocke drüber. Das sieht nicht nur toll aus, das schafft auch ideale Wachstumsbedingungen. Natürlich können Sie auch kleine bunte Steine auf die Erde legen oder Figuren an Stäben in die Erde stecken. Es gibt keine Grenzen beim Dekorieren Ihrer Pflanzen, probieren Sie es aus.

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